Frauenärztliches Zentrum

    Ratzeburg

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Viele Frauen haben Probleme mit zeitweiliger oder andauernder Harninkontinenz. Etwa ein Fünftel aller Frauen über 18 Jahren sind betroffen, allerdings nur etwa 30 Prozent der betroffenen Frauen reden darüber mit ihrem Arzt. Die meisten geben an, sich zu schämen, das Thema Harninkontinenz von sich aus anzusprechen bzw. glauben, dass „man da sowieso nichts gegen machen kann".

Fakt ist: Das Risiko für eine Harninkontinenz steigt mit dem Lebensalter. Trotzdem handelt es sich nicht um eine unvermeidliche Alterserscheinung, mit der man sich abzufinden hat. Auch in jüngeren Jahren kann bereits eine Harninkontinenz entstehen, so zum Beispiel häufig nach einer Schwangerschaft und Entbindung, aber auch nach Unfällen oder Operationen.

Ein unwillkürlicher Harnabgang kann für die betroffenen Frauen sehr unangenehm sein. Das ständige Tragen von Vorlagen und der dabei entstehende Geruch sind Probleme die eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität und des Selbstwertgefühls sowie der sozialen und beruflichen Aktivitäten bedeuten. In den meisten Fällen ist eine Behandlung problemlos möglich.

Man unterscheidet verschiedene Formen der Blasenschwäche:

 

Stressharninkontinenz oder Belastungsharninkontinenz

 

Dranginkontinenz

 

Mischharninkontinenz (Mischform aus Belastungsharninkontinenz und Drangharninkontinenz)

 

Zur Diagnosesicherung wird unter Umständen noch eine sogenannte urodynamische Untersuchung durchgeführt.

Hierbei handelt es sich um eine schmerzfreie Untersuchung der Druckverhältnisse in der Harnblase und Harnröhre.

Es ist wichtig herauszufinden, welche Form der Harninkontinenz vorliegt zum einen um der Ursache auf die Spur zu kommen, zum anderen, um die individuell passende Therapie zu finden. Und die ist in vielen Fällen erfolgreich - also trauen Sie sich und sprechen uns an!

 

Wir sind für sie da:

 

Demolierung 2

23909 Ratzeburg

 

Tel.: 04541 / 3436
Tel.: 04541 / 4443